How to Align Your Internal Clock With The Natural World

Wie du deine innere Uhr mit der Natur in Einklang bringst

3 Min. Lesezeit

Im Trubel des modernen Lebens Balance und Einklang zu finden, kann eine echte Herausforderung sein. Und doch sehnt sich die innere Weisheit unseres Körpers danach, im Rhythmus mit der Natur um uns herum zu leben. Unterhalb unserer komplexen Zellphysiologie funktionieren Körper und Geist am besten, wenn sie im Einklang mit tieferen Rhythmen stehen – unseren Biorhythmen. Diese Biorhythmen in der modernen Welt auszurichten, bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich, die aus dem schnellen, technologiegetriebenen Charakter unseres heutigen Lebens entstehen. Wie ein Orchester ohne Dirigent führt eine schlechte Ausrichtung unserer Biorhythmen zu Chaos in unserer Biologie – bei Schlafqualität, Stoffwechsel, Verdauung, Stimmung und kognitiver Leistungsfähigkeit. Die Forschung bestätigt inzwischen: Eine Fehlausrichtung unserer Biorhythmen steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar bestimmte Krebsarten.

Der zirkadiane Rhythmus ist unser zentraler Biorhythmus, der all unsere physiologischen und psychologischen Muster steuert. Abgeleitet von den lateinischen Wörtern „circa“ (ungefähr) und „diem“ (Tag), beschreibt der zirkadiane Rhythmus unseren internen, etwa 24-stündigen Zyklus, der vor allem durch die Wahrnehmung von Licht und Dunkelheit über unsere Augen gesteuert wird – ausgelöst durch den auf- und untergehenden Sonnenstand. Licht ist dabei der stärkste Taktgeber, auch „Zeitgeber“ genannt. Trifft Tageslicht morgens auf unsere Augen, wird dieser Reiz über die Netzhaut an ein komplexes Netzwerk molekularer Mechanismen im Gehirn weitergeleitet – mit dem suprachiasmatischen Nukleus (SCN) als eigentlichem Dirigenten. Dabei handelt es sich um eine Zellgruppe im Hypothalamus. Diese innere Hauptuhr hilft, unsere Körperuhren mit dem natürlichen Hell-Dunkel-Zyklus zu synchronisieren und ist die Grundlage für unser gesamtes Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.

Die zirkadiane Ausrichtung an Sonnenauf- und -untergang sorgt dafür, dass alle „Uhren“ in unseren Zellen im Takt bleiben. Doch auch wenn die Sonne der wichtigste Zeitgeber ist, der unsere innere Uhr mit der Außenwelt synchronisiert, tragen weitere sogenannte sekundäre Zeitgeber zu unserer Ausrichtung bei. Tagsüber sozial und aktiv zu sein und abends in ruhigere, zurückgezogenere Routinen zu wechseln, stärkt unsere natürlichen Biorhythmen. Unser Körper reagiert sensibel auf Temperaturveränderungen: Kühlere Temperaturen am Abend fördern die Ausschüttung von Melatonin und signalisieren den Beginn der Schlafphase. Wärme tagsüber wiederum fördert Wachheit und Aktivität. Auch der Zeitpunkt unserer Mahlzeiten beeinflusst unsere Biorhythmen erheblich. Regelmäßige Essenszeiten helfen dem Körper, zu lernen, wann er Nahrung optimal aufnehmen und verdauen kann. Und schließlich unterstützt Bewegung tagsüber – statt kurz vor dem Schlafengehen – einen gesunden Schlafbeginn und die Ausrichtung unserer Biorhythmen.

3 Tipps, um deinen zirkadianen Rhythmus zu stärken 


1.  Versuche, jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzuwachen, und geh direkt nach draußen, um das frühe Licht auf dich wirken zu lassen. Das signalisiert deiner inneren Uhr: Es ist Zeit aufzuwachen. Dieses Ritual richtet nicht nur deinen zirkadianen Rhythmus aus, sondern gibt dir auch die Gelegenheit, eine Intention für den Tag zu setzen. Statt direkt nach dem Aufwachen zum Kaffee zu greifen – was deine Biorhythmen stören kann –, trinke zunächst Wasser und warte ein bis zwei Stunden, bevor du koffeinhaltige Getränke zu dir nimmst. Höre auf die Bedürfnisse deines Körpers: Brauchst du an diesem Tag besonders viel Fokus und Energie, gib einen TL True MCT in deinen morgendlichen Kaffee oder Tee. 

2.  Gestalte ein Ritual um deine regelmäßigen Mahlzeiten und genieße bewusst Geschmack, Textur und Duft deines Essens. Während du deinen Körper nährst, ehre deinen zirkadianen Rhythmus, indem du größere, energiereiche Mahlzeiten tagsüber zu dir nimmst. Eine ruhige Umgebung beim Essen und der Verzicht auf schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen unterstützen die Ausrichtung zusätzlich. Baue am Nachmittag eine kurze Pause ein, um an die frische Luft zu gehen und noch etwas natürliches Tageslicht zu tanken, bevor die Dämmerung einsetzt – das belebt deine Sinne für den letzten Teil des Tages. Wenn der Abend naht, geh bewusst in ein beruhigendes Abendritual über. Dimme das Licht, leg Bildschirme beiseite und widme dich Aktivitäten, die deinem Körper signalisieren, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen – etwa Lesen, Meditieren, Dehnen oder andere Dinge, die dich entspannen. Gib dir vor dem Schlafengehen eine Portion True Nightcap in ein kleines Glas Wasser und genieße die beruhigenden Nährstoffe und den wohltuenden Ingwer. Halte dein Schlafzimmer dunkel, kühl und aufgeräumt, während du dich in einen tiefen, erholsamen Schlaf zurückziehst.

3.  So real die Herausforderungen sind, unsere Biorhythmen in der modernen Welt auszurichten – Rituale, die diese Rhythmen ehren, können uns fest in den Routinen verankern, nach denen sich unser Körper sehnt. Jedes Ritual ist wie eine Note, die zur gesamten Symphonie deines Biorhythmus beiträgt. Wenn du deine innere Uhr mit der Natur in Einklang bringst, lädst du Balance, Vitalität und eine tiefere Verbindung zu dir selbst und deiner Umgebung ein.

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